Reisetagebuch

Unser Reiseverlauf - Stand 11/2013 - Detailansicht

23. Okt. - 22. Nov. 2013, Neukaledonien

Neukaledonien, früher Neue Hebriden genannt, ist ein an Frankreich angeschlossenes Territorium 1200 km nordöstlich von Australien gelegen. Geographisch gehören die Inseln zu Melanesien. Die zigarrenförmige Hauptinsel Grande Terre, etwa 400 km lang und 50 km breit, ist selbst auf kleinmaßstäbigen Landkarten gut erkennbar. Zu Neukaledonien gehören noch eine Handvoll weiterer Eilande: die Loyalitäts-Inseln Maré, Lifou und Ouvéa, die Ile des Pins und die Belep-Inseln. Geologisch gesehen sind Grand Terre und die Iles des Pins Fragmente des Urkontinents Godwanaland. Die Loyalty Islands dagegen sind gehobene Atolle (wie auch Niue, über das wir schon berichtet haben). Grand Terre wird von einem riesigen Korallenriff umgeben, das bis zu 10 km vom Festland entfernt liegt. Das kommt daher, dass Neukaledonien auf der Indo-australischen Kontinentalplatte liegt, die Jahr für Jahr etwas mehr unter die Pazifik-Platte im Osten rutscht. Neukaledonien geht ganz langsam, cm für cm, unter. Das weit vom Inselufer entfernt liegende Riff zeugt davon, wie groß die Insel in Urzeiten einmal war. Weiterlesen

23. Sept. – 21. Okt. 2013, Vanuatu

Vanuatu wird unerwartet zum Highlight unserer Reise. Vier Wochen tauchen wir in die Kultur ein. Nirgendwo sonst treffen wir so viele Menschen und hören, sehen, erleben und empfinden so Einzigartiges wie auf den drei Inseln Efate, Tanna und Aneityum. Vanuatu konfrontiert uns auch mit Fragen, die zu tiefem Nachdenken anregen. Die Spreizung zwischen steinzeitlichen Traditionen und Moderne geht in den ländlichen Gegenden Vanuatus weit auseinander und fordert die Ni-Vanuatu heraus: An was sollen sie glauben, wie sollen sie sich verhalten? Was ist richtig, was ist falsch? Hatte Jon Frum am Ende Recht? Ist Vanuatu der Zeit weit hinterher oder weit voraus? Zeit ist in Vanuatu ein schwer fassbarer Begriff, Vanuatu schwebt sozusagen in einem Raum außerhalb jeglicher Zeitdimension.

Weiterlesen, Teil 1: Einführung und Efate

Teil 2: Tanna

Teil 3: Aneityum

30. Aug. - 14. Sept. 2013, Samoa

Samoa, ein Inselstaat, der aus den beiden Hauptinseln Upolu und Savaii sowie einigen kleinen vorgelagerten Inseln besteht, und der bis 1997 Western Samoa hieß, war bis zum 1. Weltkrieg deutsche, danach neuseeländische Kolonie. Nicht zu verwechseln ist Samoa mit American Samoa, dem Staatsnamen der Nachbarinsel Tutuila, die ein abhängiges Gebiet der USA ist. Aus der 1962 gewonnenen Selbständigkeit heraus entwickelte Samoa einen beflügelnden Nationalstolz. Zwar sind die Einkommen in American Samoa um einiges höher als in Samoa, dennoch herrscht in Samoa eine zufriedene und zuversichtliche Wachstums-Stimmung. Weiterlesen

14. - 26. Aug. 2013, Niue und Beveridge Reef

Niue ist formal einer der kleinsten unabhängigen Staaten der Welt. Ca. 1.500 Einwohner wohnen auf der Insel, die sich geologisch stark von sämtlichen anderen Inseln im Südpazifik unterscheidet. Niue ist ein gehobenes Korallenatoll, d.h. dass die gesamte Inselfläche von Kleinstlebewesen, den Korallen, geschaffen wurde. Der Korallenstock wurde bei zwei Erdbeben in zwei Stufen aus dem Meer gehoben. Niue verfügt daher rundherum über eine stark zerklüftete Steilküste, die mit zahllosen Höhlen und Canyons gespickt ist. Weiterlesen

21. Juni - 7. Aug. 2013, Gesellschaftsinseln

Tahiti ist nicht mehr die Insel, die die Seefahrer vergangener Jahrhunderte kennen lernten und Tahitis Hauptstadt Papeete (sprich Pa-pe-e-te) ist nicht mehr die pittoreske Hafenstadt, in der eine Handvoll Fahrtensegler am zentralen Kai festmachen und sich im Park daneben auf einen Sundowner treffen. Papeete hat sich zu einer - zumindest für pazifische Verhältnisse - Großstadt entwickelt, die kaum noch Charme hat. Meist dreigeschossige Gebäude mit nichtssagenden oder gar hässlichen Fassaden säumen die Straßen und der im Zentrum der Stadt gelegene Quai des Yachtes neben dem Fährhafen ist keine Flaniermeile. Auch eine Fußgängerzone sucht man vergeblich Die vierspurige Hauptverkehrsader durch die Stadt ist zur Zeit großräumig für Erdarbeiten aufgerissen,. Die wenigen hübschen Gebäude entdecken wir nur, wenn wir forciert nach oben schauen und die ablenkende Umgebung ausblenden.

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22. Mai - 20. Juni 2013, Tuamotus

Wir beginnen mit Tahanea, einem unbewohnten Atoll, das aufgrund seines Fischreichtums und seiner - zumindest im Otoa Pass - einmaligen Korallenlandschaft, als besonders schönes Atoll gilt. Der Teavatapu Pass nach Tahanea hinein ist breit und tief, so dass er bei halbwegs guten Wetterbedingungen einfach zu befahren ist. Uns bringt Tahanea in kurzer Zeit alles Wichtige bei, was man über Navigation in Atollen wissen sollte. Weiterlesen

12. April - 17. Mai 2013: Marquesas

Mit den allerletzten Strahlen des Abendlichts erreichen wir nach 26 Tagen Überfahrt von Mexiko aus die Bucht des Dorfes Hanavave auf der Insel Fatu Hiva. Die spektakulären Fotos dieser Bucht, die wir aus Büchern und aus den begeisterten Berichten vieler Segler kennen, sind einer der Gründe, warum wir in die Südsee segeln wollten. Als der Anker auf Grund ist, ist die Nacht schon rabenschwarz. Nur da die Marquesas, als einzige Inselgruppe Französisch Polynesiens, nicht von Korallenriffs gesäumt werden - ein kalter Meeresstrom verhindert das Wachstum von Korallen an den meisten Stellen - können wir Fatu Hiva auch bei wenig Licht gefahrlos anlaufen. Wir sind gespannt, welcher Anblick uns am nächsten Morgen empfangen wird und feiern unsere Ankunft mit einer Flasche Wein, die wir gemütlich im Cockpit sitzend schlürfen. Ist das schön nach 26 Tagen und Nächten mal wieder ganz entspannt dasitzen zu können und die Aussicht zu haben neun Stunden am Stück zu schlafen! Außer Pagena liegen drei andere Segelboote in der Bucht, plus die Aranui 3, das Versorgungsschiff der Marquesas, das mittlerweile neben allerlei Gütern aus Tahiti bis zu 200 Touristen für ein paar Stunden Aufenthalt auf die Inseln bringt.

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12. Jan. - 21. März 2013: Mexico

Mexiko ist fünfeinhalb Mal so groß wie Deutschland, ein Staat, in dem 115 Millionen Menschen in 31 Provinzen leben, ein vielseitiges Land. Von der Wüste bis zum tropischen Regenwald bedecken alle Vegetationsformen seine Erde, in denen für Fauna und Flora zahlreiche einzigartige Lebensräume entstanden sind.

 

Mexiko ist die Wiege der Hochkulturen der Maya, der Tolteken und der Azteken, deren Kenntnisse und Fertigkeiten uns bis heute manches Rätsel aufgeben. Im 16. Jh. wurde das Land von den Spaniern erobert, seit dem 19. Jh.ist Mexiko unabhängig. Der Einfluss des reichen Nachbarn im Norden des Landes ist heute manchem Mexikaner ein Dorn im Auge. Viele Jahre lang wanderten mexikanische Arbeiter als Saisonarbeiter in die USA aus, vor allem in den südlichen Teilen des Landes ist die Bevölkerung nach wie vor sehr arm. Immer wieder erschüttern Nachrichten über die Brutalität mexikanischer Drogenbarone die Außenwelt.

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28. Sept. 2012 - 11. Jan. 2013: USA - Kuriositäten und Liebenswertes

Wenn man Hawaii und Alaska mitzählt, haben wir insgesamt fast ein halbes Jahr in den USA verbracht und sind währenddessen auf einige Kuriositäten gestoßen. Zum Beispiel, dass Amerikaner es lieben Lebensmittel nach europäischen Spezialitäten zu nennen, dann aber etwas eigenes, eine amerikanische Interpretation daraus machen. Schwarzwälder Schinken z.B. wurde nicht geräuchert sondern gekocht, Griechischer Joghurt hatte nie 8 bis 10 % Fett sondern war fast immer nur fettfrei zu finden. Mozzarella war eine in Plastik eingeschrumpfte trockene, dichte Käsemasse anstatt ein in Lake schwimmender fluffiger Käseball.

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28. Sept. 2012 - 11. Jan. 2013: Westküste USA

Die über eintausend Meilen lange Pazifik-küste der USA wird von den Staaten Washington, Oregon und Kalifornien ge- bildet. Die Küste soll sehr schön sein, ist aber auch bekannt für Nebel und gewaltigen Pazifik-Surf, ein See- revier mit Tücken. Risiko-avers wie wir sind, beschließen wir, nur wenige Stopps entlang der US-Westküste einzu- legen. Oregon besuchen wir gar nicht, und Washington eigentlich auch nicht, da wir hier, abgesehen vom Einklarierungshafen nur einen einzigen weiteren Hafen anlaufen, der in einem Indianer-Reservat liegt. Die meisten Eindrücke unserer Reise stammen aus Kalifornien, dem Sunshine State der USA. Doch bis wir dorthin gelangen, haben wir schon gut was zu berichten.

 

Port Angeles: Pilot nein Danke und Paté ade

 

Von Kanada aus reisen wir wieder in die USA ein. In Vancouver hatten wir herausgefunden, dass es dabei für ausländische Yachten (die nicht aus Kanada stammen), ein verzwicktes Hindernis gibt. Weiterlesen...

31. August - 27. Sept. 2012: British Columbia, Kanada

British Columbia, kurz BC, die Pazifikprovinz Kanadas, ist vielseitig. Neben Weltstädten wie Vancouver und Victo-ria bietet BC eine unvergleichliche, teilweise noch unbe-rührte Natur. Endlose Küstenkilometer mit zahllosen vorgelagerten Inseln, tiefen Fjorden und Buchten, die selbst im Sommer schneebedeckten Bergketten der Coast Mountains und der Rocky Mountains, unzählige Seenlandschaften sowie in ihrer Art einmalige Regenwälder bestimmen das Bild der Provinz. BC hat vier Mio. Einwohner und umfasst eine Fläche von 948.596 qkm. Damit ist die Provinz so groß wie Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland und Belgien zusammen. Die indianischen Ureinwohner werden als "First Nations" bezeichnet. 197 verschiedene Stämme haben ihre Heimat in BC, unter ihnen die Haida, die Gitxsan, die Gitga'at und die Squamish.

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19. Juli. - 30. August 2012: Alaska, USA

Hawaii - Alaska, ein ungemütlicher Törn.

Fast 5.000 km Luftlinie trennen Hawaii, den südlichsten, von Alaska, dem nördlichsten Bundesstaat der USA. Die zu segelnde Strecke ist sogar noch etwas länger, denn mitten im Nordpazifik liegt in der Regel ein ausgedehntes Hochdruckgebiet, in dessen Mitte es windstill ist. Wenn man mit einem Quäntchen Glück im richtigen Moment die Westflanke des Hochs erwischt, schieben einen die dort herrschenden südwestlichen Winde flott hoch nach Norden und an der Nordflanke entlang kann man, wenn man weit genug hoch gen Norden gesegelt ist, wieder mit passenden Winden nach Osten rauschen. So die Theorie.

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9. Juni - 18. Juli 2012: Hawaii, USA

Traum-Urlaubsinsel Nummer eins der Deutschen ist laut einer Umfrage von Geo Saison Hawaii. Hawaii liegt mitten im weiten blauen Pazifik. Nach Kalifornien sind es 2.400 Meilen, nach Tokyo 3.850 und nach Tahiti 2.740. Der Archipel umfasst 137 Inseln, die sich wie unregelmäßige Perlen über eine Länge von 1.500 Meilen aneinanderreihen, vom Kure Atoll, über das Midway-Atoll, die Line Islands, bis ganz im Osten zur Insel Hawaii, auch "the Big Island" genannt. Bewohnt sind jedoch nur sieben dieser Inseln und touristisch gut erschlossen sind nur Oahu, Maui, Kauai und Big Island.

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6. Mai - 8. Juni 2012: Fünf Wochen Blauwassersegeln im Pazifik

Nachdem wir uns in San Cristobal ein letztes Bad mit den Seelöwen gegönnt, Wasser und Diesel besorgt, nochmal Wäsche gewaschen, Lebensmittel und bergeweise Süßigkeiten und Chips für die Nachtwachen gekauft haben, nehmen wir Abschied von Galapagos und segeln los Richtung Marquesas, den östlichsten Inseln Französisch Polynesiens. Dreitausend Seemeilen liegen vor uns, wir rechnen mit gut vier Wochen Überfahrt.

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8. April - 5. Mai 2012: Galapagos, Ecuador

Das aus dreizehn Inseln bestehende Archipel entlang des Äquators gehört zu Ecuador. Nur auf vier der Inseln gibt es Siedlungen. Vom Festland bis zu den Inseln sind es etwa 600 Seemeilen. Galapagos liegt auf einem vulkanischen Hotspot. Den Weltruhm der Inseln begründete Charles Darwin, der 1835 im Rahmen einer Forschungsreise fünf Wochen auf vier der Inseln verbrachte. Aus den Beobachtungen, die er als junger Mann während dieser kurzen Zeit machte, leitete er später die Evolutions-Theorie ab, welche ein neues Zeitalter der Naturwissenschaften einläutete.

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18. März - 7. April 2012: Panama

Von den San Blas Inseln segeln wir in zwei Tagesetappen nach Colon, Panama. Vor der Einfahrt nach Colon haben wir ein wenig Bammel, schließlich müssen durch die beiden Einfahrten zwischen den großen Wellenbrechern vor Colons Hafen alle Dickschiffe durch, die durch den Panamakanal wollen. Hinter den Wellenbrechern gelangen wir dann erst mal auf den weiträumigen "Parkplatz" für die ganzen Kolosse. Als kleines Segelboot kommt man sich zwischen all den Riesen recht unbedeutend vor, und genau so sehen die Kapitäne der Großschifffahrt und die Kanalverwaltung das auch: Die kleinen Yachten, welche von einem Großschiff aus wirklich kaum zu sehen sind, und welche der Kanalverwaltung kaum Geld bringen, sind nichts weiter als potentielle Störfaktoren in den auf die Giganten der Meere abgestimmten Abläufen des Panamakanals. Als Yachtie ist man aus gutem Grund bestrebt, hier niemandem in die Quere zu kommen.

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8. - 17. März 2012: San Blas Inseln, Panama

Kuna Yala, wie die indigene Bevölkerung die San Blas Inseln nennt, ist ein außergewöhnliches Gebiet. In die Kultur der Kuna Indianer mussten wir uns selbst erst mal einlesen. Allen Seglern sei der "Panama Cruising Guide" von Eric Bauhaus empfohlen, der die besten verfügbaren Seekarten enthält, aber auch einiges über die Geschichte und die Kultur der Kuna erzählt. Die San-Blas-Inseln werden von etwa 50.000 Kuna, einer indigenen Ethnie Panamas bewohnt und selbst verwaltet.

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29. Feb. - 7. März 2012: Cartagena des Indias, Kolumbien

Ursprünglich stand es außer Frage, dass wir nach Kolumbien fahren. Der Name der Stadt Cartagena ist uns zwar aus den Stationsmeldungen der TO-Yachten und manchem Reisebericht vertraut, aber Kolumbien ist ja wohl ein von Drogenmafia-Bossen regiertes Land, die überall in dunklen Ecken ihren fiesen Machenschaften nachgehen – da fährt man nicht hin und wir schon gleich zweimal nicht. Denken wir ... und dann, aufgrund von Informationen, die wir aktuell auf den Ankerplätzen kurz vor Cartagena bekommen, fahren wir doch hin.

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11. - 28. Feb. 2012: Bonaire, Niederländische Antillen

Aus vorhergehenden Segelreisen kennt Joachim den südlichen Antillenbogen von Martinique bis Trinidad schon sehr sehr gut und auch ich habe einen Teil der Inseln schon besucht. Daher segeln wir jetzt flugs quer über das karibische Meer rüber zu den Niederländischen Antillen, auch ABC-Inseln genannt, die vor der Küste Venezuelas liegen. Das „B" aus dem „ABC", die Insel Bonaire, zieht uns am meisten an.

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8. - 10. Feb. 2012: Dominika

Dominica wird meist als die ursprünglichste der karibischen Inseln beschrieben. Dominica ist die einzige Karibik-Insel, die von Landwirtschaft und nicht vom Tourismus lebt. Schon früh bemerkten die Kolonisatoren, dass auf Dominica Pflanzen aus aller Welt gut gedeihen. Auf Dominica gibt es bis heute keine großen Hotelanlagen, keine Golfplätze und kein Nachtleben. Im Reiseführer lesen wir. „Die kraftvolle Natur dieser Erlebnisinsel war den Menschen immer gleichzeitig Schutz und Einschränkung.

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29. Jan - 7. Feb. 2012: Guadeloupe

Unsere Atlantiküberquerung endet in Guadeloupe. Wir beide kennen diese Inseln - Guadeloupe ist eigentlich ein aus fünf Inseln bestehender Archipel - noch nicht und sind neugierig. Die Ansteuerung von Point-a-Pitre (im folgenden kurz „PaP") ist unsere erste Riffpassage. Die Bedingungen bei der Ansteuerung am frühen Morgen sind bestens, die Sonne steht in unserem Rücken, so dass wir die Untiefen gut sehen können. Ohnehin ist das Fahrwasser von PaP, das einen großen Handelshafen besitzt, gut betonnt und stellt keine besondere Schwierigkeit dar.

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11. - 28. Jan. 2012: Atlantiküberquerung

2100 Seemeilen, knapp 4000 Kilometer liegt Mindelo von Guadeloupe entfernt, unserem nächsten Reiseziel. Wir segeln rüber in die Karibik, Wahnsinn!! Dort sind die Inseln grün und Pagena werden gelegentliche Regenschauer eine willkommene Dusche sein, um den Wüstenstaub Afrikas und das ganze Salz an Deck und auf den Segeln los zu werden. Bis dahin: Blaues Wasser soweit das Auge reicht ... Weiter lesen

COPLARE wirbt auf den Kapverden für Plastikrecycling

Schon zuhause hatten wir die Kapverden als erstes Ziel für COPLARE-Aktivitäten ins Visier genommen. Die Gegebenheit auf der Inselgruppe sind hervorragend:

  • Die Kapverden sind ein noch verhältnismäßig armes Land, in dem viele Menschen arbeitslos sind und in dem das Lohnniveau noch relativ niedrig ist.

6. Nov. 2011 – 10. Jan. 2012: Reisebericht Kapverden

Überfahrt von La Palma, Kanarische Inseln nach Sal, Kapverdische Inseln

 

Unsere Überfahrt von La Palma auf die Kapverden verläuft ruhig und angenehm. Acht Tage lang justieren wir lediglich hier und da mal die Windfahnensteuerung oder die Segelstellung, damit wir uns auf unserer Kurslinie von 210° Stück für Stück unserem Ziel nähern. Am Horizont sichten wir in dieser Woche ein einziges Mal ein anderes Segelboot, das AIS zeigt uns in großer Entfernung gerade mal drei oder vier andere Schiffe an, viel ist nicht los in diesem Seegebiet.

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27. September - 5. November 2011: Kanarische Inseln inkl. Überfahrt von Gibraltar

Reisebericht Kanarische Inseln und Überfahrt vom spanischen Festland

Damit wir optimale Strömungs- bedingungen in der Straße von Gibraltar erwischen, müssen wir Marina Bay in Gibraltar in aller Herrgottsfrühe verlassen.

Der Plan geht auf, nahe Tarifa rauscht Pagena bei Rückenwind und 3,5 Knoten Strömung mit stolzen 10 Knoten Fahrt butterweich in den Atlantik hinaus. Es folgen drei herrliche Segeltage, dann ist’s rum mit dem Wind. Flaute! Der Atlantik, platt wie eine Badewanne! Wir waren auf hohe Wellen, langgezogene Dünung, raues Segeln, für das man Seebeine braucht usw., vorbereitet – doch wir bekommen La-Paloma-Segeln und Windstille.

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17. September 2011: Clean up the World, Gibraltar

Sorry, den Text über die Erlebnisse an diesem Tag gibt's bislang nur auf Englisch.

 

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6. September - 26. September 2011: Almería, Gibraltar, Tarifa

Von Ibiza aus reisen wir weiter nach Almería anstatt wie ursprünglich geplant nach Cartagena. Als wir endlich einmal guten Segelwind gefunden haben, wollen wir diesen auch ausnutzen und Strecke machen solange es geht. Als wir in Almería ankommen, haben wir keine Vorstellung von der Stadt, sie ist in keinem unserer mitgebrachten Reiseführer erwähnt. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb wir so positiv überrascht werden. Sind wir doch in Europas Stadt mit den meisten Sonnenstunden pro Jahr gelandet, in deren Umgebung sich Wüste und Meer mit der fruchtbarsten Landschaft des Kontinents verbindet.

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17. August - 5. September 2011: Balearen

Am Nachmittag des 16. August laufen wir in die Cala Fornells auf Menorca ein. Unsere Seekarte sagt, dass ankern hier verboten sei, dem Revierführer zufolge darf man ankern, nur nicht in Seegrasfeldern. In solchen Fällen hilft nur eins: Hinfahren und nachschauen. Tatsächlich ankern viele Schiffe in der riesigen Bucht, die sich hinter der schmalen Einfahrt öffnet. Na also! Das weiße Fischerdorf Fornells und die den Ort umgebende Bucht wird für die nächste Woche unsere Heimat, wir fühlen uns hier richtig wohl. Das Schiff liegt sicher, die Bucht ist malerisch und der Ort bietet alles was wir brauchen. Glasklares und angenehm temperiertes Wasser lädt zum Schnorcheln ein. Susanne: „Ich nehme jetzt meist die kleine Lumix-Kamera mit zum Schnorcheln und versuche Fische zu fotografieren. Zwar kommen noch selten gute Fotos dabei raus, aber mit Hilfe der Aufnahmen können wir viel besser bestimmen, welche Fische wir sehen. Mir macht das riesigen Spaß!“

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6. August - 16. August 2011: Cote d'Azur und Überfahrt zu den Balearen

Am Samstag, den 6. August sind wir endlich so weit, dass wir ins Mittelmeer aufbrechen können. Unser erster Zielhafen ist Marseille. Ursprünglich wollten wir in diesen Großstadt-Moloch nicht hinein fahren. Der Hafen von Marseille ist der größte Frankreichs, er zieht sich über mehrere Seemeilen an der Küste entlang. Somit müssen wir damit rechnen, vielen Tank-, Fracht-, Fähr-, Kreuzfahrt- und anderen Schiffen zu begegnen. Das ist keine reizvolle Vorstellung. In Marseille gibt es jedoch in der Nähe des Sportboothafens einen Bootsausrüster, der einen dringend benötigten Ausrüstungsgegenstand für unser Boot auf Lager hat, den passenden Kicker für unseren Großbaum.

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25. Juli – 5. August 2011: Saône und Rhône

Ab jetzt reisen wir auf der „Großen Saône“. Der Fluss wird deutlich breiter und bringt uns in die reizvolle, hügelige Bourgogne. Uns fällt auf, dass wir jetzt wieder häufig Schwäne sehen, die auf den schmalen Flussabschnitten der Saône fehlten. Manche schwimmen ganz nah an uns heran. Sind die neugierig oder hoffen die auf was zu fressen? Auch Fischreiher sehen wir viele, ebenso wie die allgegenwärtigen Angler. Im Fluss scheint es für alle genug zu geben. Die Seerosenteppiche am Uferrand setzen sich fort, sogar bis nach Mâcon hinein, eine Kleinstadt an der Saône. Aus Mâcon kommt guter Wein, also laufen wir mit unserer Sackkarre und zwei großen Klappkisten gerüstet, vom Hafen aus in den riesigen Hypermarkt, der in gut 10 Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Es passt einiges rein in unsere Kisten, am Ende rollen wir bestimmt 70-80 kg auf der Sackkarre zurück zum Schiff: Wein, Wasser, Milch, Fisch, Fleisch, Käse, Gemüse, Brot – es sah einfach alles lecker aus und wer weiß, wann die nächste günstige Einkaufsgelegenheit kommt. Als autoloser See- bzw. Flussfahrer wird man schnell zum Hamster.

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16. Juli - 24. Juli 2011: „Canal des Voges“ und „Petite Saône“

Der 122 km lange Vogesenkanal, früher „südlicher Teil des Canal de l’Est“ genannt, liegt zwischen dem  Elsass und der Franche-Comté, zwei beliebten Reisezielen in Frankreich. Er verbindet die Mosel mit der Saône und wird auf stolze 360 m Höhe angehoben. Unglaublich, dass so etwas schon 1880 fertiggestellt wurde. Der Kanal durchquert Naturschutzgebiete und bietet herrliche Ausblicke auf saftig grüne Landschaften. Alleenartig von Ahorn und Eschen gesäumte Treidelpfade, Wiesen, Felder und prächtige alte Bäume ziehen am Ufer an uns vorüber, welches nur spärlich von kleinen Ortschaften gesäumt wird. Wir durchqueren herrliche Laubwälder mit tiefhängenden Ästen und genießen - vermutlich zum letzten Mal für lange Zeit - die reine feuchte und sauerstoffgesättigte Waldluft. Es ist ein verrücktes Gefühl das vom Schiff aus zu erleben!

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5.-15. Juli 2011– Rhein und Mosel

Wie seit langem geplant, legen wir am Morgen des 5. Juli ab zur ersten Etappe unserer großen Reise. Die kommenden Wochen sind wir mit Pagena als Motorschiff unterwegs. Der Mast liegt an Deck und kann erst im Mittelmeer gestellt werden. Vor uns liegen ca. 1.300 km Binnen-Wasserstraßen mit ca. 180 Schleusen.

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2. Juli - 4. Juli 2011: Tage des Abschieds

© Herbert Piel

Am ersten Juli-Wochenende haben wir zu den „Tagen des offenen Schiffs“ eingeladen und zahlreiche Besucher sind der Einladung gefolgt: Freunde, Bekannte, Familie, Kollegen, Partner des COPLARE-Projekts  – von nah und von fern – es sind bewegende Stunden für uns! Wir danken dem Wassersportclub Wiesbaden-Schierstein dafür, dass er uns und unsere Gäste so freundlich willkommen geheißen hat. Am Steg ist unser Freundeskreis noch etwas größer geworden. So viele gute Wünsche, so viel Unterstützung, so viele wohl überlegte Geschenke, so viele Überraschungen – wir sagen einfach allen ein herzliches „DANKE“!

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Reisevorbereitungen

Pagena in der Werft

Unser Boot - die Pagena